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Ein Teil der Gemeinde ist der Kindergarten. Die gute Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Kindergarten wird durch ein kürzlich entworfenes Logo dokumentiert. Das Kind stammt von dem 1959 gelegten Grundstein.
Werbung ist wichtig und wird vielleicht in Zukunft noch wichtiger werden.
Konkurrenz belebt das Geschäft, heißt
es zwar im umgangssprachlichen Gebrauch, aber wir hoffen, daß
die inhaltlichen Werte der pädagogischen Arbeit vor Ort langfristig
auch weiterhin Anerkennung finden werden.
Schon seit geraumer Zeit war zu beobachten, daß die Nachfrage
nach einer längeren durchgehenden Betreuungszeit stieg. In
Gesprächen mit Eltern und potentiellen Eltern wurde uns deutlich,
daß viele Mütter nach dem Erziehungsurlaub den Wiedereinstieg
in das Berufsleben planen und damit den Wunsch nach einer Betreuungszeit
ihrer Kinder von 7:00 bis 14:00 Uhr äußerten. Nicht
nur berufstätige Mütter haben mit den bisherigen Öffnungszeiten
Probleme, auch Mütter von Kleinkindern und Schulkindern berichteten
von zeitlichen Engpässen.
Es ist wichtig als familienergänzende Einrichtung zur Entlastung der Familiensituation beizutragen. Aus diesem Grund haben wir in Absprache mit den verschiedenen Gremien rechtliche Voraussetzungen abgeklärt, um in unserem Kindergarten neue Öffnungszeiten anzubieten.
Mit dem Elternrat und der Gesamtelternschaft wurde im Oktober die bevorstehende Veränderung besprochen und es wurde beschlossen, die Öffnungszeiten 7:00 bis 14:00 Uhr ab dem neuen Kalenderjahr 1998 einzuführen.
Dieses bedarfsgerechte Betreuungsangebot wird Veränderungen in der Konzeption erforderlich machen. Ein Beispiel sind unsere bisherigen Nachmittags-"Highlights". Sie müssen und sollen in den verlängerten Vormittag eingebunden werden. Auch ist es uns wichtig, daß die positive Elternarbeit eine feste Größe bleibt, denn sie dient dem Wohl der Kinder.
Bei allen Überlegungen, den Eltern eine Hilfe zu sein, sollte es uns weiter gelingen, den Kindern einen Raum zu geben, in dem sie vielfältige Förderung erfahren, Neues mit Spaß und Freude erleben und die Zuwendung ihrer Erzieherinnen spüren.
Inez Bertram