Die Predigt mit der Maus

Musik
Die Predigt mit der Maus,
heute: Wie macht man eigentlich einen Kindergarten?
Und: Wie die Maus ´ne eigene Gruppe kriegt.
Und: Vom lieben Gott und seinen vielen Kindern!

Musik
Il Sermone con il Topo,
oggi: Insomma, come si fa un giardino d’infanzia?
E: Come il Topo riceve un proprio gruppo
E: Dal buono Dio, e il suoi multi bambini!

Das war italienisch.

Musik

Das ist ein Kindergarten. Früher hat man da zwei Gruppen hingebaut und die Kinder konnten kommen. 

Später kam auch noch das Gemeindehaus daneben.

Das ist schon ganz lange her. 

Die Kinder die hier waren, sind jetzt schon groß, 

und ihre Mütter sind heute schon Omas.


Das ist die Inez, das ist die Sabina, das die Constanze und das ist die Isabell. 

Die Inez, die Sabina, die Constanze und die Isabell, passen auf die Kinder auf. Sie spielen mit ihnen, sie essen zusammen, sie lesen ihnen vor, sie basteln, sie gehen spazieren, sie beten, ach, sie machen tausend Sachen.

Die Kinder freuen sich darüber, und ruck zuck sind sie in der Schule und dann kommen neue Kinder.

Manchmal kommen so viele Kinder, dass sie gar nicht alle reinpassen.
Das ist der Michael. Der Michael ist Pastor, ein Pastor erzählt Geschichten vom lieben Gott, und passt auf, dass alle in der Gemeinde ein große Familie sind.
Das ist der Rüdiger, der Rüdiger ist Kirchmeister. Ein Kirchmeister passt auf, dass die Kirche nicht umfällt und er guckt auch; ob der Kindergarten und das Gemeindehaus in Ordnung sind.

Und das ist die Inez, die kennt ihr ja schon.
Eines Tages, so kurz nach Weihnachten saßen die Inez, der Michael und der Rüdiger zusammen.

Es sollten neue Klos in den Kindergarten. Und auch noch so dies und das andere. Die Inez, der Michael und der Rüdiger überlegten, wie das alles reinpasst.

Da haben sie den Martin gefragt. Der Martin ist Architekt, ein Architekt baut Häuser, und der weiß genau, wie viele Klos ein Kindergarten haben muss.

Und als der Martin, die Inez, der Rüdiger und der Michael, so überlegten, da sagte der Michael, „lass uns doch gleich noch 'ne neue Gruppe bauen, wo der Martin schon mal hier ist." Da musste der Rüdiger erst überlegen und fragen, ob die Gemeinde noch soviel auf dem Sparbuch hat. Denn so eine Gruppe ist ganz schön teuer.
Und dann ist da noch der Hans-Jürgen. Der Hans–Jürgen ist bei der Stadt, und er ist ein guter Freund vom Bürgermeister, muss er wohl, denn sonst ließ der Bürgermeister, ihn nicht in sein Sparbuch gucken, ob da auch noch was drauf ist. 
Der Hans-Jürgen hat gesagt, wenn ihr von euerm Sparbuch das Haus bezahlt, dann zahl' ich vom Sparbuch des Bürgermeisters, das Geld für zwei neue Kindergärtnerinnen. Das waren dann die Johanna und die Renate

 

Aber, sagt der Hans-Jürgen, der Bürgermeister hat gesagt: 
„Nur so lange auch genug Kinder kommen." 
Aber weil der Michael in der Kirche ja immer sagt, dass der liebe Gott gesagt hat, „seid fruchtbar und mehret euch", ist das ja kein Problem.
Schließlich hat der Martin alle seine Freunde angerufen, und die haben dann die neue Gruppe gebaut. Und der Rüdiger hat aufgepasst, dass alles auch rechtzeitig fertig wurde. Und kurz bevor der Nikolaus kam, war die neue Gruppe schon voll.

Dankeschön!!!

Und eigentlich haben noch ganz viele mehr mit gemacht, aber so viele Figuren habe ich nicht, deswegen sagen wir allen anderen die mitgemacht haben, ganz feste Dankeschön.
Und dann musste die neue Gruppe noch einen Namen kriegen. Und weil wir schon eine Bärengruppe und eine Elefantengruppe hatten, war das dann die Mäusegruppe. So kam die Maus zu einer eigenen Gruppe.
Und weil der Michel so lieb war, hat man für ihn noch einen Schäfchenraum gemacht. Denn der Michael mag Schafe, weil er davon immer in der Kirche soviel erzählt
Und dann ist da noch einer, das ist der Jesus, der ist hier, aber den seht ihr jetzt nicht. Der Jesus ist das Kind vom lieben Gott. Der Jesus hat alle Kinder ganz feste lieb, genauso wie der liebe Gott. Das Kreuz ist das Zeichen, dass er alles für seine Menschenkinder tun würde, auch wenn es ganz weh tut. Als der Jesus das allen Menschen gesagt hatte, ist er wieder zu seinem Papa gefahren, in den Himmel. Da sitzt er nun und passt auf uns auf. Und wenn wir beten, dann hört er uns, und freut sich, dass wir ihn lieb haben, und wenn wir mal traurig sind, dann dürfen wir auch zu ihm beten, dann tröstet er uns. Und eines Tages sind wir alle zusammen und haben unendlichen Spaß miteinander. Der Jesus, und sein Papa, der liebe Gott und alle Menschen, auch die liebe Uroma, die vielleicht schon gestorben ist. Alle haben sich lieb für immer. Denn eigentlich sind wir alle Kinder vom lieben Gott.

Musik

So, das war die Geschichte vom Kindergarten, der Mäusegruppe und dem Jesus, dem Kind vom lieben Gott.

Musik

Pfarrer Michael Nitzke

Evangelische Kirchengemeinde Kirchhörde - www.kirchhoer.de