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Gemeindegruß Kirchhörde
- Ausgabe 2002 – 1 - Inhalt |

Liebe
Gemeinde,
der Gemeindegruß umfasst dieses mal die Zeit bis nach Pfingsten, Ostern Himmelfahrt, Konfirmationen und hier und da eine Erinnerung an das vergangene Weihnachtsfest. Das ganze Spektrum kirchlicher Feste ist abgedeckt, doch wenn Sie dieses Heft in den Händen halten, befinden wir uns mitten in der Passionszeit. Wenn man in dieser Zeit an das Leiden Jesu denkt, dann kann einen das traurig stimmen. Wie kann ein Mensch einem anderen so etwas antun.
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Auf
der Grafik ist ein grausames Detail zu sehen. Der Soldat schlägt einen der
Nägel in das Handgelenk Jesu. Schaut er grimmig oder konzentriert? Verrichtet
er das Werk des Bösen oder erledigt er nur eine handwerkliche Arbeit? In
letzter Zeit haben wir oft den Eindruck, dass Töten wieder zur Routine wird.
Das kann uns erschrecken und lässt uns keine Ruhe. Die christliche
Überlieferung verschont uns nicht vor diesen traurigen Wahrheiten. Ja, Christus
hat das Schlimmste erlitten. Und dennoch sagt er hoffnungsvolle Worte: Euer Herz erschrecke nicht! Die natürliche Reaktion des Erschreckens will er von uns
nehmen. Nein, es bleibt bei diesem Schrecken nicht stehen. Jesus hat für uns
und mit uns gelitten, um zu zeigen, dass wir mit diesem Schrecken nicht allein
zurecht kommen müssen. Glaubt an Gott und glaubt an mich! Es geht
weiter. Der Glaube an Jesus, der die Schrecken des Todes gesehen hat und sie
überwunden hat, hilft uns mit Schrecklichem fertig zu werden und die Hoffnung
nicht aufzugeben. Sein Glaube an Gottes Güte lädt uns zum Glauben ein, wie den
römischen Hauptmann, den Befehlshaber des Schreckens: Wahrlich, dieser
Mensch ist Gottes Sohn gewesen! sind seine Worte als Jesus starb. Den
Schrecken durch Gottvertrauen überwinden, das ist der Sinn der Passionszeit. Ihr Pfarrer Michael Nitzke
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Gemeindegruß Kirchhörde
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