Gemeindegruß Kirchhörde - Ausgabe 2004 - 1  - Inhalt  
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Liebe Gemeinde,
vielleicht haben Sie sich schon an den vielen Kindern erfreut, die Sie vorn auf dem Gemeindegruß gesehen haben. Sie liegen auf einer grünen Wiese in der Sonne. Und nun sehen Sie hier ein Bild mit weihnachtlichem Charakter, dabei steht Ostern vor der Tür. Die beiden Bilder haben etwas gemeinsam. Viele der Kinder auf dem Titelbild haben dieses lebendige, weihnachtliche Bild in unserer Kirche gesehen. Die Eltern des Kindergartens führten vor Weihnachten ein Schattenspiel auf. Die Kinder waren begeistert und erlebten die biblische Botschaft dargestellt von ihren Eltern, das Kind in der Krippe im Mittelpunkt, ein Zeichen für Hoffnung, für Leben, für Liebe.

In der letzten Zeit las man viel von der Kinderlosigkeit unserer Gesellschaft. Ohne Kinder werden wir ärmer, nicht nur, weil dann keiner die Rente mehr zahlt, sondern weil uns etwas fehlt. Es fehlt das Lachen der Kinder, es fehlt die Unbekümmertheit, es fehlen die neugierigen Fragen, die lustigen Antworten, die die Kinder sich darauf selbst versuchen zu geben. Ohne Kinder wäre unsere Welt ärmer. „Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.“ (Mt. 18,3) Jesus stellt die Kinder als Vorbild hin: so sollt ihr werden, dann seid ihr Gott nahe.

102 Kinder sind auf dem Titelbild. Es sind so viele, weil im Sommer viele den Kindergarten verließen und andere bald hineinkamen. 75 Kindern bietet unser Kindergarten Platz. Sie lernen dort nicht nur vernünftig miteinander umzugehen, sondern auch Beten und sie hören biblische Geschichten. Diese Arbeit ist sowohl für die Kinder als auch für unsere Gemeinde von größtem Wert. In diesem Gemeindegruß bitten wir um Spenden und rufen zur Gründung eines Fördervereins auf. Wir wollen alle Kräfte bündeln, damit die Zukunft unserer Gesellschaft und unserer Gemeinde gesichert wird. Wir wollen Menschen Mut geben, Kinder in diese Welt zu setzen. „Lasst die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht; denn solchen gehört das Reich Gottes.“ (Mk. 10,14). Ihr Pfarrer Michael Nitzke

Foto: Alexander von Schweinitz

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