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Evangelische Kirchengemeinde
Kirchhörde

Konfirmation 2006

Befiehl dem HERRN deine Wege
und hoffe auf ihn, er wird's wohlmachen.
Psalm 37,5

Jubilate, den 7.5.2006

Kantate, den 14.5.2006

Rogate, den 21.5.2006

Hannes

Benecke

Verena

Berghoff

Cathérine

Beyer

Marleen

Bracht

Matthias

Crämer

Alexander

Drees

Ann-Christin

Hohnke

Vivien

Kalbe

Janine

Koskowski

Kerstin

Kranefeld

David

Mehlgarten

Christian

Dünnermann

Maximilian

Fiesel

Marius

Geiter

Malte

Hopf

Jannik

Lorenzen

Peter

Magos

Sebastian

Mühlbrod

Felix

Ptok

Leonard

Quiring

Leonard

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Maximilian

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Feist

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Grytzka

Jan Simon

Immel

Sophie

Keyser

Jessica

Nowakowsky

Josephine

Schlüter

Lisa

Spangenberg

Björn

Troßmann

Daniel

Winkelmann

Justin

Wolf

Predigt

Pfr. Nitzke: Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Ge­meinschaft des Heiligen Geistes sei mit Euch allen. Amen.

Pfr. Nitzke: Liebe Gemeinde, liebe Eltern, Paten, Verwandte und Freunde der Konfirmanden, liebe Konfirmandinnen und liebe Konfirmanden!

Fast zwei Jahre eures Lebens habt ihr euch nun eingelassen, auf uns. Ihr habt mit uns Vertretern der Kirche wieder einmal neu dieses Experiment gewagt. Das Experiment heißt Konfirmandenunterricht. Warum ist das ein Experiment? Ganz einfach: Weil man vorher nicht genau weiß, was hinterher dabei heraus kommt, und weil es auch passieren kann, dass es nicht klappt. Nun, man fragt sich, was will dieses Experiment zeigen, und warum soll es denn nicht klappen? Mit dem Unterricht und der heutigen Konfirmation wollen wir euch die ferne Welt der Kirche etwas näher bringen. Und ob das geklappt hat, das werden wir heute auch noch nicht erfahren, sondern vielleicht erst in vielen Jahren. Dann, wenn ihr euch an manche Situation zurückerinnert, die wir erlebt oder besprochen haben. Dann, wenn ihr auch mal überlegt, „Was würde Jesus dazu sagen?“, wenn ihr eine Entscheidung in eurem Leben treffen müsst. Dann, wenn ihr vielleicht einmal ganz freiwillig und ungezwungen betet, weil ihr dankbar seid oder weil ihr einen Rat braucht.

Wenn ihr euch dann an Gott erinnert, dann hat das Experiment Konfirmation geklappt.

Aber bis dahin ist es ein langer Weg, so wie das ganze Leben ein langer Weg ist, dessen Endpunkt wir jetzt noch nicht sehen können. Aber ein Stück eures Lebensweges durften wir mit euch gehen. Manche sagen, es sei der wichtigste Weg gewesen. Ein wesentlicher Schritt auf dem Weg zum erwachsen werden. Es ändert sich vieles, manche Einstellungen, die ihr früher hattet, findet Ihr nun furchtbar kindisch, aber vieles, was Erwachsene tun, findet ihr total langweilig. Manche fühlen sich, als säßen sie zwischen den Stühlen, kein Kind mehr, aber auch noch kein Erwachsener!

Und in dieser schwierigen Zeit, die aber auch so schön ist, weil es jeden Tag etwas neues zu entdecken gibt, in dieser schwierigen Zeit kommen wir von der Kirche und wollen euch sagen, wo es lang geht.

Ein Stück wollen wir euch begleiten auf diesem Lebensweg, ein Stück der Wegstrecke mit euch gehen, damit ihr hinterher allein gehen könnt.

Wichtig ist, dass ihr wisst, dass ihr nicht allein seid auf diesem Weg durchs Leben. Gott ist dabei:

Befiehl dem HERRN deine Wege und hoffe auf ihn, er wird's wohlmachen! Also klappt alles wie am Schnürchen, Gott sorgt dafür, dass alles gut geht, und ich kann mich zurücklehnen. Manche Leute, die etwas von Gott halten, meinen, dass der Weg durchs Leben auch schwieriger sein könnte.

Hört euch mal ein Stück dieses Liedes an, das ihr bestimmt kennt: 

Xavier Naidoo - Dieser Weg

Also ging ich diese Straße lang und die Straße führte zu mir. Das Lied, das du am letzten Abend sangst, spielt nun in mir. Noch ein paar Schritte und dann war ich da mit dem Schlüssel zu dieser Tür.

Dieser Weg wird kein leichter sein, dieser Weg wird steinig und schwer. Nicht mit vielen wirst du dir einig sein, doch dieses Leben bietet so viel mehr.

Pfr. Nitzke: Der Weg wird steinig und schwer! Ist das ermutigend für junge Leute, die in absehbarer Zeit ihren Weg allein gehen sollen?

Nun, seid einigen Jahren haben wir bei der Konfirmation Lieder aus den aktuellen Charts aufgegriffen und sie mal beleuchtet, sie abgeklopft, ob sie etwas für unseren Glauben und für unser Leben bedeuten. Und jedes Jahr war bisher mindestens eines dabei, was sich irgendwie aufdrängt, was hängen bleibt. Ein Lied aus unserer Zeit, in dem es entweder direkt um Gott geht oder um den Menschen allgemein, um die Frage, wie er am besten durchs Leben kommt. Wir tun das, um euch zu zeigen: die Fragen, die wir uns stellen und mit euch besprechen wollen, die sind nicht völlig aus der Welt. Die Kirche gibt es zwar schon 2000 Jahre und von Gott reden die Menschen schon seit noch längerer Zeit, aber das heißt nicht, dass unsere Themen total altmodisch sind. Die Fragen, „Was ist der Mensch?“ – „Wo kommt er her, und wo geht er hin?“ „Wer ist Gott? Ist er einer von uns oder ist er aus einer anderen Welt? Kann er uns wirklich helfen? Und wenn ja, warum tut er das nicht immer?“, das sind Fragen, die immer aktuell sind. Ob gepredigt im alten Gemäuer oder gesungen in modernen Medien, die Fragen sind die gleichen.

Doch in diesem Lied wird keine Frage gestellt. Hier stellt jemand Behauptungen auf! Dieser Weg wird kein leichter sein, dieser Weg wird steinig und schwer. Ist das ermutigend? Hilft das weiter? Nun, viele wissen, dass der Sänger jemand ist, der an Gott glaubt, warum ist er nicht ermutigender?                                                                                                                                                                                                                 

Am Anfang weiß man nicht so recht, in welcher Situation das Lied spielt. Manche haben es so gedeutet, dass es da um jemanden geht, der mit dem Leben Probleme hat, und der Sänger will ihm wieder Mut zum Leben machen, denn er sagt ja auch, dass das Leben noch viel mehr bietet. Manche meinen auch, es geht hier einfach um das Leben im Allgemeinen. Dann träfe das Lied ja ganz auf uns zu. Hören wir noch mal rein, der Text steht zum Mitlesen auch im Liedblatt.

Es war nur ein kleiner Augenblick, einen Moment war ich nicht da. Danach ging ich einen kleinen Schritt und dann wurde es mir klar.

Dieser Weg wird kein leichter sein, dieser Weg wird steinig und schwer. Nicht mit vielen wirst du dir einig sein, doch dieses Leben bietet so viel mehr.

Pfr. Schneider: „Es war nur ein kleiner Augenblick, einen Moment war ich nicht da.“ So heißt es zu Anfang der Strophe, die wir gerade gehört haben. Einen Moment nicht da – und vielleicht Entscheidendes verpasst? Einen kleinen Augenblick nur nicht aufgepasst – und schon verloren, zum Beispiel ein Fußballspiel und damit einen wichtigen Tabellenplatz – in der letzten Zeit waren ja wieder viele solcher entscheidenden Tage.

Einen Augenblick nicht aufgepasst – und schon verloren. Den Kontakt zu der Angebeteten vielleicht, die auf einmal verschwunden ist - und die man, wenn überhaupt, vielleicht erst nach vielen Jahren wieder trifft – dann, wenn sie selbst schon längst vergeben und verheiratet ist … Wunderbarstes versäumen durch ein einmaliges Wegblicken … Ja, sogar das Leben verspielen – in einem Augenblick, auch das kann passieren.

Solche Gedanken könnte man mit dieser Strophe verbinden – und solche Gedanken sind ja nicht selten in unserer Gesellschaft. Die Angst, etwas zu verpassen, diese Angst ist groß, ganz weit verbreitet. Die Angst, nicht mitreden zu können, weil man etwas versäumt hat, weil man nicht up to date ist, bestimmt das Lebensgefühl gerade auch junger Menschen. Das tollste Handy muss man haben, vielleicht noch mit den abgefahrensten Videoclips, dann erst fühlt man sich wirklich oben auf! Bestimmte Filme muss man unbedingt gesehen haben und natürlich auch gut finden, bestimmte Computerspiele gehören einfach dazu.

Wehe dem, der diesen Weg nicht mitgeht – der droht ausgeschlossen zu werden aus der Gemeinschaft, der gilt als „uncool“. Und wenn er oder sie sich dann selbst noch zurückzieht, dann wird es ganz schwer. Dann hat der- oder diejenige einen wirklich steinigen Weg vor sich!

So einen steinigen Weg wünschen wir Euch, liebe Konfirmandinnen und liebe Konfirmanden, natürlich nicht. Sicher, wir hoffen, dass Ihr in den zurückliegenden eindreiviertel Jahren kritikfähiger geworden seid, dass ihr so cool geworden seid, dass ihr eben nicht alles mitmacht, was euch von manchen vorgelebt wird - aber wir wünschen euch natürlich nicht, dass ihr dadurch isoliert werdet und deshalb auf steinige Wege geratet! Sondern wir wünschen Euch vielmehr, dass Ihr dabei auf Menschen trefft, die ähnliche Ansichten haben wie Ihr, dass Ihr dabei gute Kontakte knüpfen könnt und Freunde findet.

Christentum hat, so denke ich, immer mit beidem zu tun: mit Kritikfähigkeit und mit Kontaktfreudigkeit! Die Maßstäbe, von denen her wir als Christen kritisch sein können, die stammen natürlich – das haben wir gelernt und eigentlich ja schon längst gewusst – die stammen aus der Bibel. Genau das, was in der Konfirmandenzeit Thema gewesen ist, kann zu einem kritischen Geist befähigen: Unsere Überlegungen zur Bewahrung der Schöpfung am ersten Konfirmanden-Blocktag, unsere Suche nach den eigenen Vorurteilen dem jeweils anderen Geschlecht gegenüber an dem Tag zum Thema „Liebe, Freundschaft, Partnerschaft“, das Nachdenken über die „Spielregeln des Lebens“, nämlich über Die Zehn Gebote, und – ganz allgemein und immer wieder zwischendurch - die Frage „Was würde Jesus wohl dazu sagen?“ - all das kann eine gute Basis sein für einen kritischen Geist, für Entscheidungen, die auf dem Lebensweg anstehen.

Und dabei geht es nicht um Besserwisserei oder darum, irgendwelche moralischen Zeigefinger in die Höhe zu recken, sondern es geht darum, Leben gelingen zu lassen. Es geht nicht darum, zum Spaßverderber zu werden, sondern es geht darum, einen guten Weg zu finden. Dabei darf Impulsives ruhig auch einmal durchbrechen und muss nicht in der Soße langweiliger Harmonie ersticken. Es kann und muss nicht immer alles nur Friede, Freude, Eierkuchen sein, und als Christ muss man auch nicht immer mit ernster oder gar betrübter Miene durch´s Leben schleichen. Christen dürfen ganz fröhliche Menschen sein, kontaktfreudig, mit einem weiten Herzen für ihre Mitmenschen und offen für neue Begegnungen, offen für das Schöne, das das Leben bietet. Und ohne die dauernde Angst, dass man irgendwo etwas Entscheidendes verpasst, weil man nicht da ist oder weil man gerade einmal weggeschaut hat – sondern vielmehr in dem Vertrauen darauf, dass Gott einen das schon erblicken lässt, was wirklich wichtig für einen sein kann.

Wenn man mit einer guten Portion Gottvertrauen auf den Weg des Lebens geht, dann kann das wohl gelingen. Befiehl dem HERRN deine Wege und hoffe auf ihn, er wird's wohlmachen!“ Wer aus solch einem Geist heraus seinen Lebensweg geht und dieses Gottvertrauen eben zu verbinden weiß mit Kritikfähigkeit und Kontaktfreudigkeit, der trifft, so bin ich überzeugt, auf viele kleine und große Wunder, die das Leben für ihn oder für sie bereit hält.

„Doch dieses Leben bietet so viel mehr“, so singt Xavier Naidoo – und geht dabei leichten Schrittes zwischen den Häuserzeilen entlang.

Manche treten dich, manche lieben dich, manche geben sich für dich auf.

Manche segnen dich, setz dein Segel nicht, wenn der Wind das Meer aufbraust.

Pfr. Nitzke: Manche treten dich, manche lieben dich. Ja, so ist das im Leben, mal so, mal so. Man weiß nur nicht immer genau, wer mich tritt und wer mich liebt. Das ist nämlich nicht so leicht zu erkennen. Oft machen einem gerade die so etwas wie Liebe vor, die einem hinterher das Leben so richtig schwer machen können. Aber wie kann ich das rechtzeitig erkennen?

Jesus ist auch Menschen begegnet, die gesagt haben, sie lieben ihn, und dann ist er von ihnen enttäuscht worden. Der bekannteste war Judas, der ihn verraten hat, aber auch Petrus, sein bester Freund, hat sein Versprechen nicht gehalten! Alles wollte er für ihn tun, sogar ins Gefängnis gehen, und als es drauf ankam, da tat er, als kenne er ihn gar nicht. Und alle Jünger sind weggelaufen, als die Gefahr ein bisschen größer wurde.

Woran erkenne ich Menschen, die mir auf meinem Lebensweg eine Hilfe sind, und woran erkenne ich Menschen, um die ich lieber einen großen Bogen machen soll? Das ist eine entscheidende Frage im Leben. Manche treten dich, manche lieben dich. Den Tritt spüre ich schneller als mir lieb ist. Aber die Liebe eines Menschen erkenne ich daran, dass jemand der liebt, an sich selbst zuletzt denkt. Manche lieben dich, manche geben sich für dich auf. Irgendwann werdet ihr solch einen Menschen finden, der nicht an sich denkt, sondern nur an den Menschen, den er liebt. Vielleicht erleben wir das noch in unserer Dienstzeit, dass ihr dann einen von uns beiden anruft und mal fragt, wie es denn mit Hochzeitsterminen aussieht. Aber es geht im Leben auch nicht nur immer um die große Liebe. Ein liebevoller Umgang sollte unter allen Menschen möglich sein. Nicht mit Treten oder Ellenbogeneinsatz komme ich durchs Leben, sondern durch Nächstenliebe, Freundlichkeit und Rücksichtnahme. Aber ein bisschen schlau muss man auch sein, damit man die erkennt, die davon nichts wissen und nur treten.

 

Manche treten dich, manche lieben dich, manche geben sich für dich auf.

Manche segnen dich, setz dein Segel nicht, wenn der Wind das Meer aufbraust.

Pfr. Schneider: „Manche segnen dich.“ Ist Euch das schon einmal passiert? Klar, am Ende eines jeden Gottesdienstes, da sprechen wir Pfarrer einen Segen, da sprechen wir die Liebe Gottes den Anwesenden noch einmal auf besondere Weise durch diesen Segen zu. Aber außerhalb des Gottesdienstes? Wohl kaum …

Es sei denn, man nimmt die unbewussten Segnungen mit dazu, die unsere Alltagssprache enthält. Da ist z.B. das Wort „Tschüss“, das bei uns zum Abschied gebraucht wird. Es kommt letztlich von „adieu“ und bedeutet so viel wie „Gott befohlen“.

Und wenn man nach Süddeutschland fährt und mit „Grüß Gott“ begrüßt wird, dann wird einem in gewisser Weise auch – meist unbewusst - ein Segen zugesprochen, denn es kommt von „Grüß dich Gott“ und „grüßen“ bedeutete in diesem Zusammenhang eben auch „segnen“. - Auch der alte Bergmannsgruß „Glück auf!“, der hier im Ruhrgebiet – sei es auf der Zeche Gottessegen oder auf anderen Zechen - üblich war und stellenweise noch ist, kann letztlich als eine Art Segen gedeutet werden.

An all diese Grußformen hat Xavier Naidoo aber wohl eher nicht gedacht, als er diese Zeilen gedichtet hat. Es ging ihm wahrscheinlich eher um Menschen, die einem ganz bewusst „Alles Gute“ wünschen – sei es zum Geburtstag, für eine Klassenarbeit oder auch ohne besonderen Anlass. Um Menschen, die einen durch eine Geste, durch ein Schulterklopfen oder ein zugerufenes „Kopf hoch!“ wieder aufmuntern, kräftigen wollen. Um Menschen, die einem vielleicht ein stilles Gebet hinterherschicken, wenn man aus der Tür gegangen ist – wie manche Mutter dem Kind, vor allem, wenn es für länger weggeht. Viele Menschen wünschen wir Euch, die Euch auf diese ernsthafte Weise Gutes wünschen, heute und Euer ganzes weiteres Leben lang. Aber all diese kleinen Segnungen, von Menschen gesprochen oder gedacht, die sind – unserer christlichen Überzeugung nach – eingebunden in den Segen, den wir Euch heute hier gleich zusprechen werden, in den Segen Gottes. Er ist euch in der Taufe zugesagt worden, und er wird heute bestätigt. Er wird euch auch begleiten – gleich, wie euer Weg aussehen mag: ob ihr ihn locker-flockig gehen könnt oder ob er schwieriger wird - so wie in dem Lied …

Dieser Weg wird kein leichter sein, dieser Weg wird steinig und schwer.

Nicht mit vielen wirst du dir einig sein, doch dieses Leben bietet so viel mehr.

Pfr. Nitzke:  Dieser Weg wird kein leichter sein, dieser Weg wird steinig und schwer. – Das sind sicher wahre Worte, aber Menschen, die an Gott glauben, wissen auch, dass sie nicht alleine sind, auch wenn der Weg steinig und schwer ist.

Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir. (Ps 23,4)

Gott wird euch begleiten im Leben, das ist sein großes Konfirmationsgeschenk an euch. Und wenn ihr nicht wisst, wo es lang geht im Leben, dann geht den Weg der Güte und der Liebe, den Weg, der zu Gott führt, und das ist der Weg Jesu. Denn er hat gesagt: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. (Joh 14,6)

Pfr. Schneider: Wir wünschen Euch, dass der Weg, den Ihr vor Euch habt, Euch ein gelingendes Leben beschert. Dass die Steine, die vor Euch liegen, sich zu gut begehbaren Steinplatten wandeln, über die Ihr leichten Schrittes gehen könnt. Dass Ihr häufig vor Freude aufspringen werdet und sanft wieder auf dem Boden der Realitäten landet.

Zu solch einem gelingenden Leben kann der Glaube an Gott einen großen Teil beitragen. Aus dem Vertrauen auf Gott und seine Liebe kann die Kraft strömen, die man zum Leben braucht. Jeden Tag aufs Neue. Und dieses Vertrauen kann einen gewiss machen, dass Gott einen immer hält – auch über dieses Leben hinaus. Und dass er uns alle einmal aufnehmen wird in sein ewiges Reich – wie es das Video zu dem Lied am Ende mit dem Bild von der Weite des Meeres und der Vielheit der Universen andeutet …

VIDEO: Xavier Naidoo - Dieser Weg

Pfr. Schneider: Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre Eure Her­zen und Sinne in Christus Jesus. Amen.

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